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KI in der Lehre: Promising Practices mit Fokus Geistes- und Sozialwissenschaften

Steckbrief

Föderlinie focus_innovation
Jahr 2025
Fakultät PhF
Projektleitende Prof. Dr. Peter Finke, Prof. Dr. Sandro Zanetti

Projektbeschrieb

Innovative Projektidee

Die neuen Entwicklungen im Bereich KI sind ohne Zweifel die grösste Herausforderung für die zukünftige Gestaltung von universitärem Studium. In der Philosophischen Fakultät stellen sich durch die grosse Heterogenität der dortigen Disziplinen besondere Fragen bezüglich einheitlicher Vorgehensweisen und Guidelines über deren Nutzung. Dieses Projekt wird die Ausgangslagen und Bedürfnisse der unterschiedlichen Programme analysieren und daraus eine gemeinsame Toolbox entwickeln, die Studierenden wie Dozierenden ein nützliches Instrumentarium an die Hand gibt. Die Toolbox wird dabei nicht nur Vorgaben bezüglich der erlaubten oder untersagten Nutzung von KI im Zusammenhang mit Leistungsnachweisen umfassen, sondern zugleich eine Handreichung zur Förderung notwendiger Skills sein, die für die Studienziele in Zukunft relevant sein werden. Der Innovationscharakter ergibt sich daraus, dass moderne und zeitgemäße Lehrpraktiken unter Berücksichtigung von KI aufbereitet und disseminiert werden. Insofern ist die KI-Toolbox als Anregung und Katalysator für zukünftige Innovationen in der Lehre zu sehen, was insbesondere durch die Größe und Heterogenität der Philosophischen Fakultät die Vielfältigkeit bereits bestehender Praktiken sowie zukünftiger Lehrpraktiken unter Berücksichtigung von KI sichtbar macht.

Mehrwert für die Studierenden und die Lehre

Der Mehrwert besteht einerseits in der grösseren Rechtssicherheit im Umgang mit KI durch die Entwicklung allgemeiner Kriterien für deren Anwendung im Zusammenhang mit Leistungsnachweisen. Zugleich werden so Zielsetzungen für den Erwerb von notwendigen Skills – auf Seiten Studierender wie Dozierender – gesetzt. Dies beinhaltet auch die Setzung neuer angepasster Lernziele auf Modul- und Programmebene. Die Toolbox bietet damit eine fakultätsweit verlässliche Quelle von Anregungen und Vorgaben, die zugleich dynamisch ist, um auf die fortlaufenden Entwicklungen schnell reagieren zu können.
Ein zentrales Ziel des Projekts ist es, nicht nur den rechtlichen und organisatorischen Umgang mit generativer KI zu klären, sondern insbesondere auch die didaktischen Potenziale und Herausforderungen in den Blick zu nehmen. Die Toolbox soll Lehrpersonen dabei unterstützen, Lernziele KI-sensibel zu formulieren, Prüfungsformate entsprechend anzupassen und didaktische Szenarien zu entwickeln, die den reflektierten Umgang mit KI fördern. Der Mehrwert für Studierende ergibt sich aus dem Potential zur Weiterentwicklung hochschuldidaktischer Praxis, etwa im Hinblick auf formative Feedbackprozesse, kollaboratives Lernen oder die Förderung von Analyse- und Urteilskompetenz im Kontext KI-generierter Inhalte.