BAES@UZH: Mobility
Steckbrief
| Föderlinie | global_innovation, Una Europa |
|---|---|
| Jahr | 2023 |
| Fakultät / Lehrstuhl | PhF |
| Projektleitende | Prof. Dr. Peter Finke |
Projektbeschrieb
Innovative Projektidee
Der Una Europa Bachelor in Europastudien ist ein einzigartiges Programm auf Bachelorebene, das von acht Una Europa-Partneruniversitäten gemeinsam entwickelt wurde und zu einem Joint Degree führt. Die Studierenden erfahren in diesem Studium ein innovatives, interdisziplinäres und international orientiertes Curriculum, welches massgeblich auf der physischen Mobilität der Studierenden basiert. Die Studierenden absolvieren ihr Curriculum an mindestens zwei verschiedenen Universitäten.
Als «Mobility Partner» wird die UZH Incoming-Studierende empfangen, welche im BAES immatrikuliert sind und an der UZH über ein oder zwei Semester für eine fachliche Spezialisierung studieren werden. Die BAES-Studierenden beginnen ihr Studium an einer der vier degree-awarding Universitäten in Leuven, Madrid, Paris oder Bologna und kommen dann in ihrem vierten, fünften und/oder sechsten Studiensemester an die UZH, um eine fachliche Spezialisierung zu studieren, welche die UZH an der PhF und RWF anbieten wird. Schätzungen zufolge wird es sich um etwa 50 Studierende pro Semester handeln. Gleichzeitig wird es durch die Mitgliedschaft der UZH als «Mobility Partner» im BAES möglich, Bachelorstudierende der UZH in verschiedenen Studienprogrammen der PhF und RWF als Outgoing-Studierende an die Universitäten zu entsenden, die am BAES beteiligt sind. Diese Mobility-Kontingente im Rahmen des BAES gehen über die bereits bestehenden Austauschabkommen für Studierende mit Una Europa Partneruniversitäten (oder anderen Universitäten) hinaus.
Um diese Mobilität der Incoming- und Outgoing-Studierenden an der UZH im Rahmen des BAES zu administrieren und zu koordinieren, braucht es eine Person/Stelle, welche mit der Programmkoordination des BAES beauftragt ist. Der oder die Programmkoordinator*in wäre dafür verantwortlich, alle Kommunikation mit den anderen BAES-Universitäten zu übernehmen und den Kontakt mit den Fakultäten zu begleiten und anzuleiten. Alle studienadministrativen Verantwortlichkeiten liegen bei ihr. Eine weitere zentrale Tätigkeit dieser Person wäre es, die Option eines neuen Minor-Studienprogramms an der UZH in «Europastudien» in Konsultation mit den beteiligten Fakultäten zu prüfen, welches in Teilen auf den bereits bestehenden Studienangeboten des BAES basiert.
Durch das Mitwirken am BAES bringt sich die UZH massgeblich in eine der wichtigsten und innovativsten Entwicklungen im europäischen Hochschulraum ein. Im Rahmen der European Universities Intiative (EUI) soll durch die Bildung von Allianzen unter anderem die Schaffung von interdisziplinären, mehrsprachigen und internationalen Studienprogrammen gestärkt werden. Ein Mitwirken in einem solchen Projekt ist somit in hohem Masse innovativ und zukunftsweisend.
Mehrwert für die Studierende und die Lehre
Der Mehrwert der Studierenden ergibt sich auf zwei Ebenen: Incoming- und Outgoing-Mobilität. Auf Ebene der Incoming-Mobilität ergibt sich für die Studierenden der UZH eine Erfahrung von Internationalization@home durch ein diverses und kulturell vielfältiges Umfeld im eigenen Studienprogramm in Zürich.
Durch die Outgoing-Mobilität erschliesst sich den Studierenden der UZH ein breites Studienangebot im Bereich European Studies an attraktiven europäischen Universitäten. Durch die Mitgliedschaft würde die UZH ihre Studierenden ermutigen, international mobil zu werden und das eigene fachliche Studienportfolio innovativ zu gestalten. Durch die strukturelle Mitgliedschaft im BAES kann die UZH die gleiche Anzahl Studierende entsenden, wie sie Studierende aufnimmt. Für die Studierenden der UZH ergeben sich so attraktive Mobilitätsoptionen, welche über die SEMP-Kontingente hinausgehen und sie in fachspezifischen Tracks der BAES Lehrangebote an exzellenten europäischen Partnerinstitutionen studieren lassen. Neben einer Stärkung von Fachkompetenz ist es Studierenden so möglich, ihr Profil hinsichtlich Mehrsprachigkeit, interkultureller Kompetenz, transversaler Fähigkeiten und Interdisziplinarität zu schärfen. Physische Mobilität ist möglich, jedoch nicht zwingend. Die Studierenden können auch digital an einem «europäischen Campus» – im Sinne der Vision von Una Europa – studieren.