IPZ - Integratives effizientes Methodentraining in universitäre Curricula
Steckbrief
| Föderlinie | program_innovation |
|---|---|
| Jahr | 2023 |
| Fakultät / Lehrstuhl | PhF / Institut für Politikwissenschaft |
| Projektleitende | Prof. Dr. Marco Steenbergen, Dr. Petra Holtrup, Dr. Hanno Degner, PD Dr. Manuela Spinder |
Projektbeschrieb
Innovative Projektidee
Bislang werden Methoden und Inhalte in curricularer Logik häufig als zwei parallel verlaufende Stränge unterrichtet, die jeder für sich inhaltlich aufeinander aufbauen. Mit der Reform der Methodenausbildung soll nachhaltig eine intensive inhaltliche Verknüpfung der Stränge erfolgen. Ziel ist es, die Methodenskills als zentrales wissenschaftliches Handwerkzeug in den Studienprogrammen zu integrieren. Dies betrifft Modulinhalte, Lernziele, Skills Definition und den Aspekt der Applikation, optimalerweise in einer studienprogrammübergreifenden Herangehensweise. Es geht damit nicht um eine strukturelle Neugestaltung der Modulabfolge, sondern um die umfassende Reform der Vermittlung von Lernzielen.
Mehrwert für die Studierenden und die Lehre
Für viele Studierende sind die Methodenveranstaltungen bislang mit grossen Ängsten und diffusen Vorstellungen zu z.B. komplizierten mathematischen Berechnungen verknüpft, oft verbunden mit der Überzeugung, man müsse die entsprechenden Module einfach bestehen und danach seien Methoden nicht mehr so wichtig. Schlimmstenfalls erscheinen Methodenkenntnisse als praxisfern, langweilig und redundant. Hier setzt das Projekt an und dreht das Narrativ um 180°: In Zukunft soll die Methodenausbildung nah an der Praxis und spannend sein, und dadurch einen langfristigen, nachhaltigen Mehrwert für die Studierenden bringen.