Teaching Innovation in large Classes (TIC)
Steckbrief
| Föderlinie | global_innovation |
|---|---|
| Jahr | 2025 |
| Fakultät / Lehrstuhl | PhF / Psychologisches Institut |
| Projektleitende | Prof. Dr. Klaus Oberauer, Dr. Heike Dele Bull, Prof. Dr. Mike Martin |
Projektbeschrieb
Innovative Projektidee
Die erste Innovation bei dem hier vorliegenden Projektantrag ist der Ansatz, den Kompetenzerwerb in grossen Lehrveranstaltungen in den Mittelpunkt zu stellen. Die zweite Innovation ist, dies von einer/m Expert:in, genannt Learning Designer:in, inhouse steuern zu lassen. Dies eröffnet die Chance, neue digitale Tools, einerseits ausgerichtet am Curriculum und zielgerichtet auf die kompetenzorientierten Lernziele, und anderseits mit gegenseitiger Abstimmung zwischen den Lehrveranstaltungen, einzusetzen. Bisher erfolgt die Abstimmung zwischen den Lehrveranstaltungen in den semesterweise stattfindenden Lehrkoordinationssitzungen. Während der Projektdauer wird der/dem Learning Designer:in zukünftig hier auch die Rolle zufallen, die Verbindung zwischen den einzelnen Lehrveranstaltungen und Dozierenden unter Wahrung der curricularen Gesamtperspektive herzustellen. Innovativ ist die Schaffung der Stelle einer/s Learning Designer:in an einem Institut auch dahingehend, dass diese Person als Schnittstelle zwischen den zentralen didaktischen Lehreinheiten der UZH und den Dozierenden in einem Fach, hier im Fach Psychologie, dienen wird. Sie wird bereits vorhandene Lehrkonzepte und Tools zielgerichtet auf die Anforderungen des Faches zuschneiden und dadurch deren Anwendung erleichtern. Auch das hands-on-Konzept dabei ist neu und erfolgversprechend, da der Transfer von Lehrkonzepten und Tools der zentralen Einheiten bisher an fehlenden Skills und mangelnden Ressourcen der Dozierenden am Institut scheiterte.
Mehrwert für die Studierenden und die Lehre
- Transparentere Lernziele ermöglichen bessere Orientierung und Nachvollziehbarkeit sowie grössere Studienmotivation.
- Möglichkeiten, sich bereits im Bachelor auch in den grossen Pflichtvorlesungen (neben dem Fachwissen) Zukunftskompetenzen wie kritisches Denken, Kollaborations- und Kommunikationsfähigkeiten, Innovationsfähigkeit und digitale (KI-) Kompetenzen anzueignen.
- Grössere Möglichkeiten, gemäss individueller Stärken zu lernen (z.B. durch individuelle Lernpfade, Flipped Classroom).
- Interaktivere, spielerische und aktivierendere Lehrformen fördern die Kreativität, die Motivation und die Kommunikationsfähigkeit der Studierenden.
- Interaktivere Lehrformen ermöglichen auch eine bessere Vernetzung der Studierenden untereinander.
- Die oben genannten Elemente zusammen fördern das Selbstwirksamkeitserleben der Studierenden und stärken Selbst-Management-Kompetenzen sowie Demokratiefähigkeit der Studierenden.
- Der verantwortungsvolle Umgang mit KI-Technologien sowie digitale Kompetenzen im Allgemeinen werden gefördert.